Orientalisches Tanzlexikon 


Auszug aus "Soziologie und Tanz", einer schriftlichen Arbeit für mein Sozialpädagogik Studium im Fach Soziologie von 1992:



Altertum

Ägypten
Die Entstehung der ägyptischen Kultur liegt bei 5000 bis 3000 vor Christus. Reichseiniger Maenes vereinigte erstmals Ober- und Unterägypten. Man geht weiterhin bei der Zeiteinteilung vom Alten, Mittleren und Neuen Reich aus. Danach erfolgte die Zeitrechnung in 31 Herrscherdynastien.
Hauptstadt des alten Reiches war Memphis, das der südlichen Spitze des Nildeltas gelegen war. Von der Stadt selbst blieb nicht viel für die Nachwelt erhalten, wohl aber in der Umgebung, in der sich Reste von Totenstädten und Tempelanlagen befinden. Der Pharao, welcher absolute Befehlsgewalt besaß und außerdem in späterer Zeit noch das religiöse Oberhaupt des ägyptischen Volkes war, war der Kopf der Gesellschaftspyramide. Ihm wurde eine göttliche Abstammung nachgesagt. Danach folgten Adel und Geldadel sowie das höhere und dem niedere Beamtentum, Handwerker, Bauern, Tagelöhner bis hin zum Bettler.
Sklaven sind in jeder Standeskategorie zu finden. Sie sind oft in Handwerkerberufen und im Dienstleistungszweig beschäftigt. In die Sklaverei gelangte man durch Niederlage im Kampf, wodurch auch ein ganzes Volk in Gefangenschaft geraten konnte. Oft wurden Sklaven zur Erstellung von Monumentalbauten herangezogen.
Frauen waren ihren Männern innerhalb des jeweiligen Standes gleichgestellt. Diese Gleichstellung bezog sich auf die rechtliche und die gesellschaftliche Belange. Frauen verfügten über ihr Vermögen frei und bestimmten somit auch ihre Grabbeigaben. 
Selbst auf dem Thron gab es Frauen als alleinerziehende Herrscherinnen. (z.B. Cleopatra VII, die eigentlich  Ptolemäerin war)
Nach dem Glauben der Ägypter war ein Fortleben nach dem Tode nur möglich, wenn Körper und Aussehen des Toten, sowie der Name erhalten blieb. Zudem waren Grabbeigaben wichtig, um die Überfahrt des Verstorbenen mit einem Schiff in das Totenreich zu gewährleisten. Der Tote sollte in seinem Reich genau denselben Komfort und Stand vorfinden, wie zu Lebzeiten. Ab der 3. Dynastie wurden Pyramiden als Grabanlagen der Pharaos erbaut. Oft wurden neben den Beigaben Bedienstete oder die eigene Familie mit ins Grab genommen. Der mumifizierte Herrscher lag in einer verborgenen Kammer im Inneren der Pyramide, welche zunächst Stufenform (auch: Stufenpyramide) besaß. Zu ihr gehörte ein Tempel, in dem die Balsamierung und das Bestattungszeremoniell vorgenommen wurde. Zuerst entstanden Pyramiden in Sakarra und Dhaschur, erst danach in Gizeh.


Auch Hofbeamte erbauten sich kastenförmige Mastabagräber über eine verstecket unterirdische Grabkammer. Im Serdab, einem abgetrennten Raum, waren die oft lebensgroßen Staturen Verstorbener beherbergt.
Die meisten Bauten waren Tempel, Totentempel oder Grabanlagen, was aus der Wichtigkeit des Todes für das Leben resultierte. Paläste und Wohnhäuser waren aus Lehmziegel erbaut. Im Mittleren Reich um 2040 vor Christus wurden in den Tempeln Prozessionen abgehalten. Aus Angst vor Grabplünderungen wurden keine neuen Pyramiden gebaut, sondern die Gräber wurden in unterirdischen Höhlen im Tal der Könige versteckt.


Diese Gräber beinhalteten Beigaben verschiedenster Art, wie zum Beispiel Lebensmittel, Waffen, Schätze, Wagen, Möbel, Gefäße, Geräte, Schmuck u.s.w., wie auch im Grab des Tutanchamun, welches 1922 im Tal der Könige bei Theben entdeckt wurde.
Der Niedergang Ägyptens wurde durch die religiöse Reform des Amenophis eingeleitet, der den Gott Aton, einen Sonnengott, an die Stelle des Vielgottglaubens setzte und seine Residenz nach Armana verlegte. Er ist uns auch unter dem Namen Etch-naton bekannt, was bedeutet: Wie es dem Aton gefällt. Alexander der Große brachte bei der Eroberung Ägyptens die griechische Kultur und Wissenschaft mit dorthin. 
 


Tanz in Ägypten 
Der Ägypter hat für den Tanz das selbe Wort wie für Freude: hab=vor Freude jauchzen, tanzen. Das Wort resultierte aus den Jubeltänzen, die aus Freude über einen Anlaß vom gemeinen Volk aufgeführt wurden.
Der wohlhabende Ägypter besaß kaum Kenntnis im Tanz, was zahlreiche Grabinschriften, die das ganze Leben von Verstorbenen zeigen, belegen. 
Das einfache Volk bestand vornehmlich aus Bauern, die sich ihre Tänze bewahrt hatten. Ein häufiges Motiv war der Fruchtbarkeitstanz. Als Beispiel hierfür gib Sachs ein Relief an, welches einen Erntetanz darstellt. 
Es begegnet uns auch oft auf Darstellungen von tanzenden Frauen aus dieser Zeit, z.B. auf Vasen, die den Stand einer Berufstänzerin hatten. Auch Tempel besaßen Tänzer und Tänzerinnen in Ihrem Gefolge. Zudem rufe man sich die Tanzzwerge in Erinnerung. Um deren Tanz zu sehen ließ König Nef-ke`re im 24. Jahrhundert vor Christus sich von seinem Feldherren einen äthiopischen Tanzzwerg schicken. Diesem Zwerg sollte die größte Sorgfalt zuteil werden, damit er Ägypten gesund erreicht. 
Die Osiris-Festspiele zu Abydos im Mittleren Reich, 19. Jahrhundert vor Christus, waren dagegen verstärkt auf den Maskentanz ausgerichtet, mit dem Priester und Volk das Leben und Sterben des Gottes Osiris darstellten. Die Festspiele kann man auch die Geburtsstunde des Dramas nennen. 
Bemerkenswert war im Neuen Reich, ca. 1500 vor Christus, die Erfindung des berufsmassigen Nackttanzens. Die Tänzerinnen besaßen sogar eine Berufskleidung, die aus zwischen den Brüsten gekreuzten Bändern und einem Rock oder einem langen, durchsichtigen Gewand bestand. Auch Halskragen, Ohrringe, Perücken und Hüftkettchen schmückten die Tänzerinnen. Die Körperkultur war ebenfalls noch im Zusammenhang mit dem Tanz zu sehen. Sie war sehr wichtig für die Damen jeglicher Schichtzugehörigkeit, wie auch der Männer höherer Schichten. Das fertigen von Perücken, Cremes und Salben, sowie die Anwendung und Herstellung von Dekorativa waren nur wenige Fakten ägyptischer Schönheitsphilosophie, die viel mit Ästhetik zu tun hatte, wie auch der Tanz.
Der ägyptische, abgehackte Tanzstil wurde durch den Import von asiatischen Mädchen weicher und weiblicher. Beispiel hierfür sind die sogenannten "Schlangenarme" als tänzerische Bewegung.

 
 

Asien
In Asien entstand Tanz aus der weiblich introvertierten Pflanzerkulur. Hier ist der Gebärdentanz entstanden, der im 8.Jahrundert nach Christus nach Osten kam. Darunter ist folgendes zu verstehen: Anfangs wurde mit Lanzen und Schwertern getanzt, die dann auf Stöcke reduziert wurden. Die Körperbemalung unterblieb und nach und nach wurde aus dem Kriegsgegenstand ein Orangenzweig, der sich noch weiter auf die Blüte reduzierte. 
Der indische Tanz war in ein starres Konzept der Regeln gedrängt. Er basierte aus der Nàtya Sastra des Bhàrata (5. Jahrhundert nach Christus) und der Abhinaya Darpana. 
Stoff und Stellenausdruck waren hierbei kennzeichnend für die diversen Körperteile. 
Zum Beispiel bedeutete das Kopfschütteln= Verneinung oder das wiederholte Hinsehen= Mitleid und Erstaunen, Furcht, Gleichgültigkeit, Kälte, Feuer.
Man mußte also das Motiv und die Bedeutung der Körperspracheverstehen, um dem Tanz folgen zu können.

Der Gebrauch von Masken trat hier, auf Grund der Abstraktion, stark vermindert auf. Es wurde nur noch zu Gunsten der Körpersprache getanzt.
Die japanische Tanzkultur besaß ebenfalls eine Gebärdensprache. Hier wurden Märchen, Mythen und Sagen tänzerisch dargestellt. Symbolgehalt auch hier: Der Fächer ersetzt Lanze und Schwert und stellt somit Tänzer, Väter und Säuglinge da.

 

 

Europäische Tanzkulturen

Die Griechen
Vom 11. Bis zum 1. Jahrhundert vor Christus sprich man von der griechischen Kultur. Die Kulturentwicklung vollzog sich kontinuierlich mit geringen fremden Einflüssen, aber in verschiedene, meist politisch bedingte Phasen, die je etwa 2 Jahrhunderte dauerten. Religion, Wissen und körperliche Ertüchtigung waren demnach Grundpfeiler der Menschheit. Es gingen reihenweise Philosophen aus dem griechischen Volk hervor, die ihre Schüler unterrichteten und sich mit der Weltordnung befassten (z.B. Platon, Aristoteles, Thales...). Im späteren 8.Jahrhundert entwickelte sich der Tempelbau aus Stein. Die ersten Bauten waren aus Lehmziegeln und Holz errichtet und mit Terrakottaplatten verziert und bemalt. Architektur und Kunst gingen schon in der Frühphase der griechischen Baukunst eine starke Verbindung ein. Auch bei andern Künsten bemerkte man die Gestaltung nach bestimmten Schemata. 
Aber erst im Helenismus (Ende des 4. Jahrunderts vor Christus) gelangte das städtebauliche Konzept voll zur Blüte. Marktanlagen mit Treppen und Terrassen, Säulenhallen, Rathäuser und Bibliotheken  wurden errichtet, sowie öffentliche Bäder. Alle Bauten wurden reich bebildert. Auch dem Wohnhaus widmete man nun mehr Aufmerksamkeit:  Es erhielt Innenhof und Gartenanlagen.


Hellas und Tanz
Schon der griechische Philosoph Homer berichtete von Kreistänzen junger Männer und gemischtgeschlechtlichen Reigen anlässlich von Hochzeiten, Weinlese oder einfach zum Spaß. Die Griechen waren zudem der Ansicht, das Wort choreia (chor) komme von Chàra, was Freude bedeutete.


Kreta und Tanz
Auf Kreta gab es sehr häufig den Kreisreigen, aus dem sich gegeneinanderhüpfende Fronten entwickelten. In der Mitte wurden Purzelbäume geschlagen. Ein Vortänzer sang und zupfte die Leier. Die Kretaner galten von alters her als besonders begnadete Tänzer und Lehrmeister.


Die Dorer und Tanz
Die Dorer sahen ihren Lebensschwerpunkt hauptsächlich in der Ein- und Unterordnung des Individuums in die Gruppe. Folglich mussten auch ihre Tänze gruppenzugänglich sein und somit als Chorform dem Reigen angehören.


Die Spartaner und Tanz
Die Spartaner pflegten den kretischen Waffentanz  Pyrrhichè (übersetzt= der Rotröckige) schon ab dem 5. Lebensjahr. Die Tanzhandlungen waren militärischer Natur, wie zum Beispiel das Exerzieren. Verbunden wurde das Ganze durch künstlerische Bewegungen, Rhythmus und Musik. Diese Tanz verstand sich als Übung für den Ernstfall. Aus diesem Grunde musste auch Sokarates gesagt haben: "Der beste Tänzer ist auch der beste Krieger!". Kampf und Tanz waren absolut gleichwertig. Ein anderes Beispiel hierfür waren die Embaterien. Diese waren Tanzmärsche, mit deren Hilfe die spartanischen Krieger in den Kampf zogen.
Durch den großen Einfluss der Kretaner gelangten noch weitere Tänze zu den 
Spartanern:


1) Die Pauabe, die dem Apollon geweiht war, der Gott der Heilkunst war. Sie sollte Zauber 
   gegenüber Tod und Krankheit bewirken.

2) Die Hyporchèmata, die ebenfalls dem Apollon geweiht war und mystische Handlungen in 
    Gebärden und Rhythmus kleidete.

3) Die Gymnopaidien , welch von unbekleideten jungen Männern, um einen Ringkampf 
    darzustellen, getanzt wurde.

4) Die Emmèleite, die von Frauen getanzten Weit- und Engbewegungen und Prozessionen, die 
    im starken Zusammenhang mit der Anbetungsform von Gottheiten und den dazugehörigen 
    Festlichkeiten standen.

5) Der Dionysos (Dithý rambos) Reigen wurde seit dem 6.Jahrhundert vor Christus erwähnt. 
    Dieser Reigen wurde von ca. 50 Tänzern aufgeführt, die entweder zum Tempelstab des 
    Dionysos oder anderer Götter gehörten. Der Reigen war lebhaft und dramatisch. Der 
   Vortänzer stand in der Mitte des Reigens und nahm die Rolle des Gottes ein, dessen Figur 
   sehr stark mit der Natur verknüpft war.

Auch das Drama, das zu dieser Zeit Triumphe feierte, besaß eine Reigenform. Da die Bühne Frontal ausgerichtet war, musste er sich halbmondförmig verteilen, um mit  den Zuschauern einen Kreis zu bilden. Somit wurden sie ebenfalls in  das Geschehen miteinbezogen. Schauspiel und Tanz ergänzten sich weitestgehend. Stilmittel des Dramas waren zum einen die Phorai, die benötigt wurden, um Gefühle und Handlungen auszudrücken, die Schemata, die Gebärden zeigte, welche charakteristisch für bestimmte Personen waren und die Cheironomia, die handbezügliche Gesten ausdrückten. Hier kann man Parallelen zur altindischen Handsprache sehen. 

Der griechische Tanz besaß kaum Neubildungen an Stoff, Typus und Form. Er hatte jedoch einen ausgeprägteren Darstellungscharakter. In kaum einem anderen Volk bemerkte man mehr Hingebung und Gestaltungsdrang als bei den Griechen. Man muss jedoch anmerken, dass die Tanzbegabung sehr groß war, was zahlreiche Darstellungen auf Gegenständen wiederum belegen.



Rom
In Rom nahm man derartiges nicht war, ganz im Gegenteil. Man hörte Cicero sagen: "Kein Nüchterner tanzt!". Die Verachtung, die aus diesem Satz sprach war immens, aber doch repräsentativ.

Viel war von der Tanzbereitschaft der Griechen nicht übrig geblieben. Da war z.B. der altrömische Männerreigen, der durch verschiedene Berufsgruppen vertreten war, die Frühjahrsumgänge der Saatpriester zur Entsühnung der Felder und das Waffenreinigen der Krieger und Marspriester, die unter dem Namen Salii (= Saltanes, Tänzer) zusammengeschlossen waren. Die Salier kannten den Tripudium. Er war ein Reigen, der einen Vortänzer besaß. Es wurden hierzu je ein Chor aus älteren und jungen Männern gebildet, die den Bewegungen des Vortänzers im Kreisschritt Folge leisteten. Der Tanz wurde in Perioden von 3 Schlägen getanzt. Ab ca. 200 vor Christus paarte sich der römische Tanz mit der etruskischen und griechischen Choreografie. Der Tanz gewann dadurch in der Gesellschaft an Wichtigkeit. So schickten selbst die Vornehmen ihre Sprößlinge in Tanzschulen oder beschäftigten Hauslehrer.
Trotz allem besaß der Tanz noch genügend Feinde. Oft galt er als unschicklich und demoralisierend und auch wenn um 150 vor Christus Scipio Aemilianus Africanus alle Tanzschulen schloß, war der Gesellschaftstanz dort nicht mehr wegzudenken.
Die letzte Entwicklungsphase des röm. Tanzes umfaßte die zusätzliche Einbindung der reifen griechischen Pantomime, welch oft äußerst dramatisch eingesetzt wurde und die mystische Darstellung im Tanz beinhaltete.
Es bedurfte seltener Musik und Gesang zu  diesen Tänzen. Sie waren aber dennoch auch für Kulturfremde verständlich, da sie nur das Wirkliche darstellten. Zu den Römern paßte diese Nüchternheit des Tanzes und auch der Pantomime, weil sie eher Liebhaber des realen Schauspiels waren als von abstrakten Tanzdarstellungen.

Die Vorherrschaft und damit der Aufstieg Roms begann mit der Herrschaft über die etruskischen Königreiche im 5. Jahrhundert vor Christus und endete durch den Einbruch der Germanen im 5. Jahrhundert nach Christus. Anhand der Kunst und der Baukunst lässt sich eine Parallele zu dem, reichen öffentlichen Leben schließen. Die öffentlichen Bauten umfassten vor allem Foren, Basiliken, Thermen, Mausoleen und vieles mehr. Auf die Bildung des Volkes wurde zumindest  in der Schicht die es sich erlauben konnte viel Wert gelegt. Es gab Schulen und Sportplätze wie in Griechenland. Ebenfalls war der Vielgötterei mit einem Hauptgott an der Tagesordnung. Die Gesellschaft war in Kaiser, Patrizier (welche adelig waren und dem Senat angehörten), den Plebejern (die das übrige Volk darstellten) und den Agricolanern (den Bauern) eingeteilt.


Das römische Reich war auch für sein Militär und die ausgeklügelte Kriegsführung durch Kohorten bekannt. Der Gegensatz zwischen Adel und Plebs, wie auch zwischen Arm und Reich war besonders groß.
Außer den Soldaten umfaßte der Plebs die Handwerker und Kaufleute mittlerer Schicht.

Das Ende der Gesellschaftsstruktur bildete der Sklave. Generell wurde man als röm. Bürger in Freiheit geboren. Diesen Status konnte man allerdings durch unbezahlte Schulden oder Straftaten verlieren. Der Sklavenstatus war erblich. Eine weitere Möglichket, Sklave zu werden, bot sich durch verlorene Kriege. Die Verlierer wurden entweder versklavt oder kamen gleich zu den Spielen in die Arena, Es gab eine unterschiedliche Spezialisierung von Sklaven auf dem Dienstleistungssektor. Dieses war abhängig davon, was der Mensch zuvor gelernt hatte oder zu welcher Tätigkeit er bestimmt wurde.

Oft fungieren sie als Berater oder Erzieher der Herrschaftskinder, manchmal sogar als Freunde.
Vielen Sklaven erging es besser als den ärmsten der armen, freien Bürger, denen oft das Stück Brot zum Leben fehlte. Denn Militär und Adel zu unterhalten kostete Geld und das kann nicht nur aus den eroberten Gebieten, sondern auch von den Steuerzahlern.


Hauptquellen 
1. Curt Sachs, "Eine Weltgeschichte des Tanzes", Georg Olms Verlag 1976

Autorin des Textes ist: Constanza
E-Mail: constanza@bauchtaenzerin.de

Nebenquellen
1. Dietlinde Karkutli,"Das Bauchtanz Buch", rororo 1990
2. "Der Volksbrockhaus", F.A, Brockhaus Verlag 1975
3. Carl Andersen, Joachim Ernst Berendt, Erik Boettcher, "Der Tanz in der modernen Gesellschaft", 
    Friedrich Heyer, Furche Verlag 1958
4. Wendy Buonaventura, "Bauchtanz, die Schlange und die Sphinx", Frauenbuchverlag 1984


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